Dienstag, 19. Juli 2016

Gelee aus Ugli´s - unwiderstehlich

Ich liebe den Wochenmarkt am Freitag.
Da gibt es immer so eine mega Auswahl an Obst und Gemüse!
Könnte mich dumm und dämlich kaufen - mach ich meistens leider auch. 
Und dann, dann leben wir mal wieder ein paar Tage seeeehr gesund. :-)

Letztes Jahr, hab ich dann eine tolle Frucht entdeckt. 
Eine Mischung aus Grapefruit, Orange & Mandarine.


Von außen schaut die Gute aus wie eine Orange, innen gleicht sie jedoch eher einer Grapefruit.
Und vorallem zählen bei der "hässlichen / ugli" Frucht die inneren Werte.

Und meint ihr, der Obsthändler meines Vertrauens hätte dann selber noch gewusst wie die Dinger heißen???
Die ganze Zeit haben wir daheim gerätselt...war es eine "Grapefrange" oder vielleicht eine "Orangegrape" oder eine "Pamelrange" oder doch eine "Oranmuse"?
Total egal - auf jeden Fall war es mega lecker!



Und nachdem Herbstzeit ja immer "Einmach-Zeit" ist, wollte ich aus den leckern Früchten ein Gelee zaubern.
Bestens ist dafür das Rezept 
"Graipefruitgelee mit Aperol" von Veronique Witzigmann.
Dafür braucht man nämlich Grapefruits UND Orangen.
Oder ihr nehmt eben jene Ugli.

Hier das Rezept für circa 4 Gläser à 200 ml:

900 gr Graipefruits
500 gr Orangen
oder eben wahlweise 1400 gr Ugli
200 gr Gelierzucker (3:1)
1 cl Aperol

Früchte halbieren und auspressen und 400 ml Grapefruitsaft & 200 ml Orangensaft abmessen.
Saft mit dem Gelierzucker in einem Topf mischen und unter rühren langsam aufkochen.



Die Saft-Zucker-Mischung 3 Minuten kochen lassen, dann den Aperol hinzu geben und 1 weitere Minute kochen.
Bei Bedarf den entstandenen Schaum mit einem Schaumlöffel abschöpfen.
Gelee in Marmeladengläser füllen und gut verschließen.

Ihr werden sehen, das schmeckt sensationell!


Dienstag, 3. Mai 2016

Nussschnecken-Muffin aus Quarkteig

Endlich hab ich mal Zeit euch wieder ein Rezept zu schreiben. 

Und zwar leckere Muffins mit Nussfüllung aus Quarkteig!

Ich liebe die Teile! Ich esse ja selten was süßes, aber bei denen kann ich auch nicht widerstehen!

Zutaten:

200 gr Quark
50 gr Zucker
3 EL Öl
etwas Milch
200 gr Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
25 gr weiche Butter
2 EL Zucker
100 gr gemahlene Nüsse
1 TL Zimt
3 EL Aprikosenkonfitüre
2 EL Wasser

Backofen auf 180° Umluft - circa 20 Minuten.
Ein Muffinbackblech entweder ausfetten oder mit Förmchen auslegen.

Als erstes müsst ihr den Quark mit Zucker, Öl und etwa 3 EL Milch verrühren.
Dann Mehl, Backpulver und Natron dazu.
Alles solange kneten bis ihr einen leicht klebrigen Teig habt. Wenn er noch nicht so geschmeidig ist, noch etwas Milch dazu. Er soll leicht kleben, aber nirgends kleben bleiben!
Wenn die Konsistenz vom Teig passt, diesen circa 0,5 cm dick zu einem Rechteck ausrollen.
Die Butter darauf verteilen.
Nüsse mit Zimt mischen und darüber streuen.
Den Teig aufrollen und in circa 2,5 cm dicke Scheiben schneiden. 
In die Muffinförmchen setzen und ab in den Ofen damit!


Die Konfitüre (da könnt ihr nehmen was ihr wollt) mit dem Wasser mischen und die noch warmen Nussmuffins damit aprikotieren!


Fertig!

Donnerstag, 14. April 2016

Cars Kuchen zum Geburtstag

Die liebe Grete hat mir geschrieben, dass sie zum Geburtstag von Leon einen Carskuchen machen will und gar nicht richtig weiß wie sie anfangen soll...
 
Also haben wir ein wenig hin und her geschrieben, ich hab ihr Tips gegeben, Rezepte und so...und am Ende, durfte ich den Kuchen machen. :-)
 
Aber nachdem ich gesehen hab, wie im Hause G. ein Kindergeburtstag gefeiert wird, hatte sie eh keine rechte Zeit zum Backen. Ned böse sein Grete! :-)
 
Mein Mann ist da immer viel kreativer als ich muss ich sagen. Der hatte gleich die Idee wie wir aus unserer Cars-Backform eine schöne Cars-Torte machen!
 
Also gab es einen Schokokuchen, gefüllt mit Schokocreme (wenn dann schon schokoladig!), umhüllt von einer Fondantdecke.
 
Ich muss sagen, wir können stolz sein. Ist echt schön geworden.
Und der Mann und die kleine Hexe haben liebevoll die Detailverzierungen ausgeschnitten und gemacht, während ich noch mit Eindecken beschäftig war.
Teamwork sozusagen.
 
Und hier das fertige Ergebnis:



Dienstag, 1. März 2016

Hochzeitstorte mal anders!

Anscheinend bin ich der Ansprechpartner für ausgefallene Torten. :-)
Aber find ich super geil!
 
Anja wollte von mir eine Hochzeitstorte.
Aber gern doch...
Dann kamen Fotos...!
Weiß mit schwarz...und die Corpse Bride drauf!
 
Wer diese jetzt nicht kennt, dass ist die Leichenbraut aus dem gleichnamigen Film von Tim Burton. Der ja bekannt ist für ausgefallene Sachen!
 
Ich hätte die Torte wirklich unglaublich gern mit der Leichenbraut drauf gemacht!
Aber leider sind die Figuren fast nicht zubekommen.
Es sei denn, man legt ein paar hundert Euro hin.
 
Also gab es eine weiße Hochzeitstorte, mit schwarzer Schokolade überlaufen und weiße Rosen sowie weiße Totenköpfe.
Ungewöhnlich für ne Hochzeit?
Mei, schön ist, was gefällt!
Und ich muss sagen, mir hat´s ganz gewaltig gefallen!
Könnt ich mir auch sehr gut mehrstöckig vorstellen.
Oder mit Blumen statt Totenköpfen. ;-)




 
Und das Geilste: Kuchen kam so gut an, dass anscheinend nicht mal die Braut selber ein Stück ergattern konnte.
Vielleicht klappt' s dann zur kirchlichen Trauung! :-)

Dienstag, 23. Februar 2016

Schokokuchen vom Blech

Heute hab ich ein lecker-schmecker Rezept für euch.
 
Schokoladenkuchen vom Blech
 
Schnell und einfach nachzubacken.
 
Ihr braucht folgende Zutaten:
 
250 g Butter
300 g Zucker
2 Pkg. Vanillezucker
6 Eier
1 TL Herbaria Knusperhexe (oder wahlweise auch Zimt)
1 Becher Sahne (200 ml)
150 g Joghurt
ggfs. 1 Schuss Milch
500 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
100 g Kakao
 
Für die Glasur
200 g Vollmilchschokolade
1 EL Nutella
1/2 EL Öl
 
Und los geht's:
 
Als erstes müsst ihr den Butter, Zucker, Vanillezucker und die Eier schaumig rühren.
Dann das Gewürz / den Zimt hinzugeben.
Als nächstes die flüssige Sahne und den Joghurt unterrühren.
Mehl mit Backpulver mischen und dazu geben.
Zum Schluss noch den Kakao dazu.
Sollte euch der Teig jetzt zu fest vorkommen, könnt ihr noch einen Schuss Milch reingeben.
Aber Schokoladenteig ist ja von Haus aus fester.
 
Alles auf ein Backblech streichen und bei 160 Grad Umluft circa 20-25 Minuten backen. Je nach Ofen.
Stäbchenprobe machen und wenn der Kuchen fertig ist auskühlen lassen.
 
Für die Glasur die Schokolade mit dem Nutella und dem Öl schmelzen und auf dem Kuchen verteilen. Wer mag kann ihn noch mit Streussel verzieren oder einfach so lassen. Je nach Wunsch.
 
Natürlich könnt ihr auch Vollmilch- und Zartbitterschokolade mischen für die Glasur.
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
 
Und zu guter Letzt: Schmecken lassen!
 


Montag, 15. Februar 2016

Selfmade Raffaello

An Silvester gab´s für die Gäste bei uns zu Hause dieses Jahr ein kleines Kokosbällchen!

Ich habe, zusammen mit der junior Hexe,
 
RAFFAELLO

gezaubert!
 
Geht unglaublich einfach, ist unglaublich lecker und kommt (zumindest bei Kokosliebhabern) recht gut an!
 
Ihr braucht folgende Zutaten:
 
70 g Puderzucker
2 Pkg. Vanillezucker
100 g Butter
300 g weiße Schokolade
1 Spritzer Rum
3 EL Orangensaft
160 g Kokosraspel
1 Päckchen Mandeln (geschält / ganz )
Kokosraspel zum Wälzen
 
Als erstes:
Wenn ihr keine geschälten, ganzen Mandelkerne bekommt, einfach welche mit Haut kaufen, in eine Schüssel geben und heißes Wasser drauf.
Kurz warten und dann löst sich die Haut. Könnt ihr ganz leicht runter ziehen / rubbeln.
 
Als nächstes die Schokolade im Wasserbad schmelzen, bis sie zäh und dickflüssig ist.
Nicht komplett flüssig werden lassen!
 
Während die Schoki vor sich hin schmilzt, Puderzucker, Vanillezucker und Butter schaumig rühren.
Anschließend Schokolade, Rum, O-Saft und Kokosflocken unterrühren.
 
Sollte die Masse dann zu weich sein, einfach noch etwas kühl stellen!
 
Dann kleine Portionen mit einem Teelöffel abstechen, zur Kugel formen, den Mandelkern hinein drücken, nochmal kugeln und in Kokosraspel wälzen.


Kühl lagern!

Die kleine Hexe hat hier übrigens auch ganz fleißig mitgekugelt!
Und ich muss glatt sagen, ihre Raffaelo sind Kügelchen geworden, meine sind eher kleine Bomben. :-)
 

 

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Das 24. Türchen: Monserat-Bowle

Und zu guter Letzt hab ich an Weihnachten noch etwas flüssiges für euch

Montserrat-Bowle
aus der Lecker Christmas 2014

Die gab es übrigens zum Geburtstag des Göttergatten bei uns.
Falls ihr euch noch erinnert... :-)
Aber die Bowle mit massig Rum drin, hat mich getröstet.

Ihr braucht folgende Zutaten:

150 g Zucker
3 reife Maracujas
(ich habe Passionsfrucht genommen - geht genau so und bekommt man leichter)
1 Ananas
1 Bio-Orange
500 ml Orangensaft
250 ml Rum
Crushed Ice

Als erstes den Zucker in einer Pfanne goldbraun karamellisieren.
1/2 l Wasser dazugeben - Achtung! Wird sehr laut!
Das ganze so lange köcheln, bis der Karamell wieder flüssig ist.
Maracuja / Passionsfurcht halbieren und das Fruchtfleisch heraus kratzen.
Zusammen mit dem Karamell in einer Karaffe oder einem Bowlegefäß verrühren und auskühlen lassen.

Ananas schälen, Strunk entfernen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden.
Zu dem Maracuja / Passionsfrucht Karamell geben.
Orange heiß waschen, trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden.
Orangenscheiben, Rum und Saft in die Karaffe dazu geben und verrühren.

Mit dem Crushed Ice im Glas servieren.



Mittwoch, 23. Dezember 2015

Das 23. Türchen: Banoffee Pie

Heute gibt´s das Rezept für einen

Banoffee-Pie

Wie es sich für amerikanische Rezepte gehört:
Mächtig, sehr süß, aber so was von gigantisch lecker, dass man von einem Bananorgasmus sprechen kann!
Und: Er kommt ganz ohne Backen daher! Dafür ist der Energieaufwand etwas höher mit der Kondensmilch.
Das erste Mal bin ich über den Banoffee-Pie in meinem absoluten Weihnachtslieblingsfilm gestoßen: Tatsächlich Liebe!
Kennt ihr den?
Wenn nicht: GUCKEN! Vorher dürft ihr das Rezept nicht machen!
Also im Internet Rezept gesucht, probiert und tatsächlich verliebt! :-)
Hier das Rezept, viel Spaß beim nachmachen und genießen!

Ihr braucht:

1 Packung Kekse (ich nehm immer Hobbits, kernig)
100 g weiche Butter
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (von Milchmädchen)
2-3 Bananen
1 Becher Schlagsahne
evtl. Kakaopulver wer mag

Als erstes müsst ihr die Kondensmilch kochen! Deshalb empfiehlt sich das, schon am Vortag zu machen.
Also Etikett runter, Kochtopf mit viel Wasser auf den Herd und die Dose rein packen.
Wichtig ist, dass die komplette Dose unter Wasser liegt! Auch während dem Kochen bitte immer wieder kontrollieren!
Dann müsst ihr sie etwa 3 Stunden kochen.
Es empfiehlt sich, vielleicht gleich 2 oder 3 Dosen zu kochen. Der Karamell wird nicht schlecht und dann blutet das energiesparende Herz nicht ganz so sehr.

Nachdem Kochen bitte erstmal eine Weile abkühlen lassen. Also deshalb nochmal der Tip: Macht es am Tag vorher!

So. Der Kuchenboden.
Hobbits in einen Gefrierbeutel geben, gut verschließen, ein energiegeladenes Kind oder einen gereizten Ehemann nehmen, diesen einen Fleischklopfer oder ein Nudelholz in die Hand drücken und dann sagen "LASS ES RAUS...bis alles klitzeklein zerkrümmelt ist".

Die von Schlägen noch total erschöpften Kekskrümmel mit der weichen Butter vermischen, bis sich eine einigermaßen gleichmäßige Masse gebildet hat.

Keksmasse dann in eine Springform (26cm) geben, dort drin gleichmäßig verteilen und am Boden fest drücken. Mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Nun die Kondensmilch, jetzt das Toffee, öffnen und auf dem Kuchenboden verstreichen.
Bananen in Scheiben schneiden und auf dem Karamell verteilen.

Zum Schluß die Sahne steif schlagen (wer mag gibt noch etwas Vanilleextrakt oder Vanillezucker hinzu) und diese dann auf der Bananenlage verteilen.




Wer will, kann jetzt noch etwas Kakaopulver oder Schokostreussel drauf geben.

Der Kuchen ist übrigens die Kalorienbombe schlechthin!
Aber er schmeckt einfach GÖTTLICH!
Probiert es aus!


Dienstag, 22. Dezember 2015

Das 22. Türchen: Blätterteig-Schmand-Stangen

2 Tage noch! Dann ist Heiligabend!
 
Für den spontanen Besuch zeig ich euch heut folgendes

Blätterteig-Schmand-Stangen

Benötigt werden:
1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Becher Schmand
Schinken
geriebenen Käse

 
Als erstes den Backofen auf 180° Umluft vorheizen.
Blätterteig ausrollen und die eine Hälfte mit Schmand bestreichen.
Schinken würfeln und auf dem Schmand verteilen.
Geriebenen Käse darauf geben.



Die zweite Hälfte darüber klappen und die ganze Prozedur nochmal wiederholen.
Wieder zusammen klappen.
Nun könnt ihr Streifen runter schneiden und diese gegeneinander eindrehen.



Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen backen, bis die Teilchen die gewünschte Farbe bekommen haben.
Dauert etwa 20 Minuten.


Genau so gut könnt ihr aber auch eine Rolle machen und da dann einfach Scheiben runter schneiden. Dann habt ihr so kleine Blätterteigschnecken.
Alternativ könnt ihr statt Schinken/Käse auch geräucherten Lachs in den Blätterteig geben.
Da mach ich aber dann immer Croissant, weil man sie sonst schlecht auseinander halten kann wenn ihr beides anbietet. :-)
Einfach den Blätterteig vierteln, Dreiecke schneiden, etwas Schmand (wer mag) auf die Breite Seite geben, Lachs darauf und einrollen.
Schon ist das Croissant fertig.
Vor der Backrunde diese bitte noch mit etwas Eigelb/Milch Mischung bestreichen.
Die brauchen auch etwa 20 Minuten im Ofen.

Montag, 21. Dezember 2015

Das 21. Türchen: Kalter Hund

Kaum gibt es Spekulatius, muss ich für meinen Göttergatten folgendes zaubern:

Kalter Hund

Weihnachtlicher Vorgeschmack! :-)
Oder ein Weihnachtsdessert...

Ihr braucht:
1 Pkg Vanillepuddingpulver
(Schoko ist natürlich auch möglich)
Spekulatius
Den Pudding nach Packungsanweisung kochen und dann noch warm mit dem Spekulatius abwechselnd in eine Auflaufform oder kleine Portionsförmchen schichten.
Schmeckt sowohl warm als auch kalt!


Alternativ könnt ihr statt dem Spekulatius auch Butterkekse nehmen.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Das 20. Türchen: Nutella-Plätzchen

Hinter Türchen Nummer 20 gibt es

 
Joan's Nutella-Pop-Tarts
aus Roy Fares United States of Cakes

 
Folgende Zutaten braucht ihr:
Teig
330 g Mehl
20 g Zucker
1 Msp Salz
1 Ei
2 EL Milch
220 g kalte Butter
Füllung
100 g dunkle Schokolade (55% Kakao)
4 El Nutella
1 Ei zum Bestreichen

Den Teig macht ihr folgendermaßen:
Mehl, Zucker und Salz vermischen.
Das Ei mit der Milch in einer Schüssel verschlagen.
Butter in kleine Würfel schneiden und schnell in die Mehlmischung einarbeiten, bis ein krümeliger Teig entsteht.
Die Flüssigkeit hinzufügen und schnell unterheben, bis der Teig zusammenfällt.
Teig in 2 Portionen aufteilen, in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Für die Füllung die Schokolade hacken und vorsichtig im Wasserbad schmelzen.
Nutella unterrühren und zur Seite stellen.
Backofen auf 160° Umluft vorheizen.
Das erste Teig Stück aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 40x18 cm) ausrollen.
Das Rechteck in 16 Stücke (ca. 5x9 cm) schneiden. Beidseitig leicht mit Ei bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Lt. Rezept werden die Kekse rechteckig. Aber nachdem ich dann wirklich mit dem Lineal in der Küche stehe, hab ich mich für runde Plätzchen entschieden.
Da hab ich dann keine Probleme mit der haargenau gleichen Größe. :-)
In der Mitte der Kästchen je 1 TL Füllung geben. Bitte die Kanten freihalten!
Das zweite Teig Stück genau so ausrollen und zerschneiden.
Diese Kästchen jeweils auf die Füllung legen und die Ränder mit einer Gabel zusammen drücken.
Die Oberseite jedes Pop-Tarts mit einer Gabel oder einem Zahnstocher einstechen.
Etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen und dann in der Mitte des Backofens circa 20 Minuten backen - bis sie halt eine schöne Farbe haben.
Auf einem Gitter kühlen lassen und trocken aufbewahren.



Meiner Meinung nach, muss ich die beim nächsten mal dünner ausrollen.
Die Meinung der restlichen Familie ist gleich: Kekse waren alle innerhalb von 24 Stunden restlos verputzt!


Samstag, 19. Dezember 2015

Das 19. Türchen: Chili-Ananas-Charlotten

Hinter Tür Nummer 19 sind versteckt:

Chili-Ananas-Charlotten

Diese lecker-schmecker Teilchen gibt es bei uns auch oft zum Grillen!
Aber wenn ihr in der Weihnachtszeit mal ein Fondue oder so macht, passt das auch!
Als leicht würzig-scharfe Beilage...mjammi
Folgendes braucht ihr:
1 kg Charlotten
1 Dose Ananas in Stücke
1-2 EL Essig
Öl
2 EL Honig
1 EL Chilipulver
1TL Cayennepfeffer
 Die Charlotten schälen.
Das Öl in eine tiefe Pfanne oder Topf geben und die Zwiebeln darin anbraten.



Ananasstücke abgießen und den Saft auffangen.
Ananassaft mit Essig, Honig, Chili und Cayenne verrühren.
Die Hälfte der Flüssigkeit zu den Charlotten geben und bei milder Hitze 15 min zugedeckt schmorgen.
Den restlichen Saft nach und nach angießen und im offenen Topf nochmal 10-15 min weiter garen.
Zum Schluss noch die Ananasstücke hinzu.



Schon fertig!

Bitte Vorsicht mit Chili und Cayenne!
Bei mir kommt das immer kurz nach dem Probieren....also in der Zeit wo ich probiere, denke "Das ist aber noch langweilig", noch ordentlich Chili dazu gebe, umrühre und dann zu pusten anfange weil es doch schon brennt im Hals. :-)

Freitag, 18. Dezember 2015

Das 18. Türchen: Glühweinpunsch

Türchen Nummer 18:

Glühweinpunsch

Das Rezept stammt von einer Bekannten von uns.
Über 80 Jahre, aber Glühwein konnte die machen....mhhhh.....

 
Zutaten:

1/4 l Rotwein
70 g Zucker
2 Nelken
2 Zimtstangen
Orangenschale
Zitronenschale
Zucker (braunen Rohrzucker)
frisch gepressten Orangensaft nach Geschmack
Einfach alles bis auf den Zucker in einen Topf schmeißen und vorsichtig bis kurz vor den Siedepunkt erhitzen.
Zucker zum Schluss noch unterrühren.
Prost!

Wer mag, kann auch noch etwas Rum dazu geben.
Dann "kann" der Punsch mehr. ;-)

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Das 17 Türchen: Geneva Cookies

Heute verstecken sich hinter dem Türchen

 
Geneva Cookies
aus Roy Fares United States of Cakes

 
Diese Kekse find ich ganz toll!
Die lassen sich problemlos mit allem möglichen variieren!

Für die Kekse braucht ihr:

200 g zimmerwarme Butter
140 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Weißweinessig
270 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Ei

Für die Garnierung:
300 g dunkle Schokolade

Und dann steht auch alles offen:
Haselnüsse, Pistazien, M&M's, Streusel, zerkrümmelte Zuckerstangen (gerade an Weihnachten toll), Pekannüsse, Mini-Marshmallows, gesalzener Karamell, ....

Butter, Zucker, Vanillezucker und Essig schaumig schlagen.
Die trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen.
Das Ei unter die Buttermischung rühren, die trockenen Zutaten hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig verarbeiten.
Backofen auf 160° Umluft vorheizen.
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer etwa 4-5 mm dicken Platte ausrollen.
Mit einem runden Ausstecher von etwa 7mm Durchmesser Kekse ausstechen.
Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und in der Mitte des Ofens etwa 20 Minuten backen, bis sie eine leicht goldbraune Farbe haben.
Abkühlen lassen.

Wenn ihr die Kekse mit Nüssen verzieren wollt, ist es am Besten wenn ihr diese im Backofen bei 200° etwa 8-10 Minuten röstet. So haben sie mehr Aroma.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf jeden Keks mit einer Palette oder der Rückseite des Löffels eine Schicht Schokolade auftragen.
Dann nach Herzenslust verzieren!


Mittwoch, 16. Dezember 2015

Das 16. Türchen: Christmas Bread

Heute hab ich ein

 
Christmas-Bread
aus der Lecker Christmas
 
für euch hinter dem Türchen!
Nachdem das eher etwas amerikanisch / kanadisches ist, könnt ihr euch sicher sein, dass es mega süß ist!
Aber in der Weihnachtszeit ist das ja egal.

Ihr braucht (für 2 Stück):
1/4 l + 4 EL Milch
75 g + 1 TL Zucker
etwas Salz
100 g Kokosfett (z.B. Palmin)
1 Würfel Hefe (42 g )
1 Ei
700 g Dinkelmehl
60 g Walnüsse
110 g Cocktailkirschen (aus dem Glas)
110 g Muscovadozucker (oder braunen Zucker)
1 TL gemahlener Zimt
1/2 TL Muskat
2 EL weiche Butter
200 g Puderzucker
3 - 5 Tropen Bittermandelaroma

Für den Teig:
1/4 l Milch aufkochen und in eine Rührschüssel umfüllen.
75 g Zucker, 1 TL Salz und Kokosfett in Stücken unterrühren, bis das Fett geschmolzen ist.
100 ml lauwarmes Wasser und 1 TL Zucker verrühren. Hefe hineinbröckeln und unter Rühren auflösen.
Mit dem verquirlten Ei in die lauwarme Milchmischung rühren.
Nach und nach 700 g Mehl mit dem Knethaken unterkneten und dann mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Zu einer Kugel formen und zugedeckt etwa 1 1/2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Für die Füllung:
Walnüsse hacken.
Kirschen abtropfen lassen. 12 Stück davon zur Verzierung zur Seite legen.
Die restlichen Kirschen hacken.
Mit Nüssen, Muscovadozucker, Zimt und Muskat verrühren.
Den Teig halbieren.
Die Hälfte auf etwas Mehl zu einem Rechteck ausrollen. (ca. 20x40 cm)
Teig von der Seite her einschneiden.
Die Hälfte der Füllung darauf mittig verteilen und flechten.



Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, zu einem Kranz oder einer Zuckerstange formen und nochmals abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
(Mein Teig ist so aufgegangen, dass ich ihn nicht mehr zu einem Kranz biegen konnte....)



Die zweite Teighälfte genau so verarbeiten.

Backofen auf 150° Umluft vorheizen und Teig nacheinander jeweils 20-25 Minuten backen.
Herausnehmen und sofort mit Butter bestreichen. Auskühlen lassen.
Für den Zuckerguss
Puderzucker mit ca. 4 EL Milch zu einem dicken Guss verrühren.
Bittermandelaroma unterrühren.
Teigstangen / Kränze damit beträufeln und mit den restlichen Kirschen belegen.
Guss trocknen lassen, schmecken lassen.
Schmeckt nach Weihnachten :-)


Dienstag, 15. Dezember 2015

Das 15. Türchen: Rote-Beeren-Sirup

Egal ob Weihnachtszeit oder Sommer...selbstgemachte Limonade kommt immer an!
Heute gibt's dafür ein
Rote Beeren Sirup
von Nicole Stich aus Delicious Days
Ihr braucht:
500 g tiefgekühlte (oder frische) rote Beeren (Heidelbeeren, Erdbeere, Himbeere, Johannisbeeren oder Brombeeren) und Kirschen
1/2 Zitrone
300 g Zucker
Tiefgekühlte Früchte könnt ihr gleich hernehmen!
Müsst ihr nicht extra auftauen!
Frische Früchte müsst ihr evtl. noch waschen, putzen, verlesen etc....
Zitrone auspressen.
Früchte mit Zitronensaft, 300 ml Wasser und Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
Bei geringer Hitze 5 Minuten köcheln lassen.
Alles anschließend durch ein großes Sieb gießen und die Früchte dabei vorsichtig ausdrücken.
Das Sirup in sterilisierte Flaschen abfüllen und gut verschließen.
Oder ihr lasst ihn abkühlen und verbraucht ihn nach einigen Stunden Kühlzeit gleich.
Verwenden müsst ihr den Sirup folgendermaßen:
Für Kinder
Im Verhältnis 1:3 oder 1:4 mit Wasser verdünnen und mit Eiswürfel servieren.

Für große Kinder :-)
Einen Schuss Sirup mit Prosecco aufgießen oder zu Martini Bianco geben.
Im Kühlschrank aufbewahrt ist der Sirup einige Tage haltbar.